Yamaha PW-X System

Bei vielen E-Mountainbike Modellen kommt 2017 das neue Yamaha PW-X System zum Einsatz. Der japanische Hersteller gilt als Vorreiter in Sachen E-Bike-Antriebe und produziert seit 1993 in Großserie.

Technische Daten

 

 Yamaha stellt folgende technische Daten zur Verfügung. Dabei ist hervorzuheben, dass das Steuerungssystem von Fahrradfirmen auf deren Bedürfnisse angepasst werden kann.

 

  • Höchstgeschwindigkeit im Gelände: 25 km/h
  • Drei bzw. vier Sensoren, um die Kraftübertragung auf die Pedale zu messen, mit dem Fokus auf ein natürliches Fahrgefühl
  • Integrierter Akku mit einer Kapazität von 500 Wh
  • Maximaler Drehmoment von 80 Nm
  • Gewicht Motor: 3,1 kg
  • Nennspannung: 36 V
  • Nennleistung: 250 W
  • Normale Kettenblattgröße
  • Drei Display-Optionen: LCD, LED oder ein individuell angepasstes Display des Fahrradherstellers
  • Stabile Bedieneinheit oder LED-Schalthebel
  • Kompatibel mit Kettenführung und Umwerfer

Für das neue PW-X System wurde jedes Bauteil der Vorgangerversion unter die Lupe genommen und verbessert. Herausgekommen ist ein leistungsstarker und zuverlassiger Mittelmotor mit einem maximalen Drehmoment von 8oNm, der den Fahrer bereits bei der ersten Kurbelumdrehung unterstützt. Der

sogenannte Zero-Cadence-Support ist beispielsweise bei schwierigen, langsam zu fahrenden Passagen von groBem Vorteil. Die Möglichkeit, zwei Kettenblatter am vorderen Kurbelsatz zu nutzen, erhöht die Offroad-Tauglichkeit nochmals deutlich. Der Yamaha Mittelmotorwiegt 3,1 kg und ist damit deutlich kompakter als die Vorgéngerversion. Mit 25oW Nennleistung supportet er bis zu einer Kadenz von 12orpm mit fünf Unterstützungsmodi.

 

 

Einsatz des Yamaha Systems unter realen Bedingungen

 

  • Yamaha besitzt den nötigen wirtschaftlichen Hintergrund, um in Entwicklung und Wachstum des Segmentes zu investieren.
  • Die Möglichkeiten bei der Länge der Kettenstrebe sind vergleichbar mit dem Brose-System
  • Akkus können integriert oder auf den Rahmen montiert werden und erlauben einen normalen Look des Bikes
  • Displays können individuell angepasst werden und mittels App von einem Händler programmiert werden
  • Die Geschwindigkeit wird mittels Magnetsensor auf den Speichen gemessen
  • Über 25 km/h: ein deutlich spürbarer Widerstand erwartet den Fahrer wenn er hier die Grenze überschreitet, bis zu der unterstützt wird – als ob plötzlich ein schwererer Gang eingelegt ist.
  • Standardgrößen bei den Kettenblättern bedeutet, dass die Kettenführung und der Hinterbaus flexibler gestaltet werden kann
  • Kundendienst und Ersatzteile hängen davon ab, wo das Fahrrad erworben wurde

Angaben: Hersteller

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